Sind Reiche egoistisch?
Haben Sie schon einmal vom Ig-Nobel-Preis gehört? Die Ig-Nobel-Preise wurden 1991 als augenzwinkerndes Gegenstück zu den Nobelpreisen ins Leben gerufen. Sie sollen wissenschaftliche Arbeiten würdigen, die zunächst zum Lachen bringen, aber anschließend zum Nachdenken anregen und damit auch auf die überraschenden und manchmal kuriosen Seiten wissenschaftlicher Forschung aufmerksam machen. Jedes Jahr werden zehn Ig-Nobel-Preise auf verschiedenen Gebieten der Wissenschaft verliehen. Wie ungewöhnlich die ausgezeichneten Themen sein können, zeigen etwa die Untersuchung, warum Toast bevorzugt auf der Butterseite landet, die Beobachtung, dass Kühe durch ein aufgemaltes Zebrafellmuster weniger von Fliegen geplagt werden, oder die Erforschung der Frage, ob Heringe miteinander kommunizieren, indem sie unter Wasser pupsen. In diesem Jahr erhielten der Psychologie-Professor Paul Piff und vier seiner Kollegen den Ig-Nobel-Preis für Wirtschaftswissenschaften für ihre Untersuchungen zum Zusammenhang ...